10553311_10205144809680276_2273034389382336553_nWas für ein Hohn! Es hätte sein Rücken sein können, den der Angestellte seines Adoptivvaters da gerade auspeitschte. Stattdessen war er nun ein verwöhnter Palast-Musterknabe, der die besten Schulen besucht und in der Kunst und Kultur höchste Ränge erreicht hat (vgl. Apg. 7,22). Aber seine Sprachgewandtheit nützte seinem Volk, welches unter der Sklaverei seines Vaters unsagbar zu leiden hatte, damit auch nichts! Er will es denen schon zeigen
!Gott liess es sich jedoch nicht gefallen, als Moses selbst Retter seines Volkes spielen wollte und den Ägypter erschlug. Der 40jährige adoptierte Prinz musste erst lernen was es heisst, sozial niedrig gestellt und bedeutungslos zu sein. Es wird wohl das Beste sein, ihn weitere vierzig Jahre in der Wüste stinkende, dumme Schafsköpfe hüten zu lassen. Das wird Gottes auserwähltes Werkzeug reif für seine Bestimmung machen, die dieser Aufgabe nicht unähnlich sein würde.

Gottes 40jährige Hochschule der Demut hat gefruchtet. Der zuvor redegewandte Prinz weiss auf Gottes Ruf hin plötzlich nichts mehr als zu stottern:

“Ach Herr, ich bin kein Redner. Ich konnte das noch nie. Und auch seit du mit deinem Sklaven sprichst, ist es nicht besser geworden…” 2.Mose 4,10.

 Wenn uns die Ehrfurcht Gottes packt, dann werden wir mit all unseren Gaben so vor Gott stehen wie Mose hier! Wir werden keine Forderung mehr stellen, wir werden nicht glauben, dass wir es können, sondern wir werden wie Mose sagen: “Ich bin unfähig, Herr, dir zu dienen! Ich bin unfähig, dir zur Ehre meine Gaben einzusetzen! In allen Bereichen merke ich meine Selbstsucht, wo Neid und Konkurrenzdenken mich eigentlich bestimmen, wo es um mich geht, um meine Ehre, wie andere mich sehen!”

 Aber Hallooo? Heute brauchen wir doch in den Gemeinden eine Bühne! Wer will schon seine tollen Gaben und Talente eine Wüstenzeit lang mit Schafsköpfen vergeuden?!

Gott erwählt …,  um das, was für sie (die Menschen) zählt, zunichte zu machen. Niemand soll sich vor Gott rühmen können.

1.Korinther 1:28-29

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