Über die naive Vorstellung der Hölle als eine überdimensionale Sauna – nur siebenmal heißer – oder als ewig befeuerter Grill kann man nur bitter lachen…

Noch nie habe ich eine so treffende Beschreibung davon gelesen, welcher Zustand uns erwartet, wenn wir nicht nach den Maßstäben der Gerechtigkeit fragen, die GOTT von uns fordert. Und dieses Inferno beschreibt Jürgen Mette in seinem Kriminalroman „Gnadenzeit“ folgendermassen:

“Die Hölle kann kein Ort sein, kein Raum im Nirgendwo des Universums. Sie ist ein Trommelfeuer quälender Selbstvorwürfe. Sie ist ein Zustand, ein Inferno der Selbstzerfleischung. Hölle ist kein Ort. Orte sind berechenbar und erklärbar. Hölle ist zeitlos, raumlos, ausweglos, hoffnungslos, gnadenlos, gottlos: Schweigen, absolute Finsternis, ultimative Gottesferne. No exit! Hölle ist die totale Abwesenheit von Gnade. Hölle lodert nicht in der Tiefe des Erdinneren, die Hölle ist unter uns. Nicht vertikal unter uns, sondern horizontal, neben uns, zwischen uns, hinter uns, vor uns. Und sie hat durchgehend geöffnet. Noch schlimmer geht es nicht!”

Jürgen Mettes Schilderung der Hölle deckt sich auch mit der Bibel, obwohl wir das Ausmass dieses Zustands wohl kaum nachvollziehen können, ein Zustand ohne Liebe, Licht und Wärme, so dass man mit den Zähnen knirschen wird und sich ohne Hoffnung auf einen gnädigen Ausgang anklagt: “Hätte ich dem Evangelium nur Glauben geschenkt!”  Aber wir spüren bereits etwas davon in der Hoffnungslosigkeit dieser Welt, in den Flüchtlingsdramen und dem Wahnsinn unserer Zeit, dem die Menschen verfallen sind. Wir leben in einer gefallenen Welt, wegen der Sünde! Sünde bedeutet “Zielverfehlung” und ist kein moralischer Begriff, sondern er ist der Zustand, in dem wir uns von Geburt an befinden, nämlich getrennt von Gott. Und doch kann sich die Hölle in ihrem ganzen Ausmass noch keiner wirklich vorstellen, denn Gott ist noch mitten unter uns mit seiner Gnade, Liebe und Freundschaft. Er will nicht, dass irgendeiner zur Hölle fährt. Aber Gott ist ein Gentlemen und zwingt keinen, seinem Wort glauben zu schenken. Noch haben wir Zeit, nach Gott zu suchen. Die Bibel ist die Anleitung dazu, wie man Gott finden kann. Wer die Gelegenheit jedoch versäumt, sich mit Gott zu versöhnen, den erwartet die Hölle. Es gibt nur einen Ausweg, diesem Zustand zu entkommen. Paulus zeigt ihn in der Bibel unmissverständlich auf:

“Ich wünsche mir sehnlichst und bitte Gott inständig, dass auch mein Volk gerettet wird. Denn ich kann bezeugen, dass die Israeliten Gott dienen wollen, mit viel Eifer, aber ohne Einsicht. Sie haben nämlich nicht erkannt, wie sie Gottes Anerkennung finden können, und versuchen immer noch, durch eigene Leistungen vor ihm zu bestehen. Deshalb lehnen sie ab, was Gott ihnen schenken will. Christus hat das Gesetz erfüllt und damit die Herrschaft des Gesetzes beendet. Wer ihm vertraut, wird von Gott angenommen. Wer dennoch durch das Gesetz vor Gott bestehen will, für den gilt, was Mose geschrieben hat: “Wer alle Forderungen des Gesetzes erfüllt, wird dadurch leben.” Aber wer den Weg zu Gott durch den Glauben an Christus gefunden hat, über den sagt die Heilige Schrift: “Du brauchst nicht länger darüber nachzudenken, wie du in den Himmel steigen willst” – um Christus herabzuholen. Ebenso brauchst du nicht mehr zu fragen: “Wer will hinabsteigen zu den Toten?” – um Christus von dort heraufzuholen. Stattdessen heißt es: “Gottes Wort ist dir ganz nahe; es ist in deinem Mund und in deinem Herzen.” Das ist nämlich das Wort vom Glauben, das wir verkünden. Denn wenn du mit deinem Mund bekennst: “Jesus ist der Herr!”, und wenn du von ganzem Herzen glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, dann wirst du gerettet werden. Wer also von Herzen glaubt, wird von Gott angenommen; und wer seinen Glauben auch bekennt, der findet Rettung. So heißt es schon in der Heiligen Schrift: “Wer auf ihn vertraut, steht fest und sicher.” Da gibt es auch keinen Unterschied zwischen Juden und anderen Völkern: Gott ist ein und derselbe Herr, der aus seinem Reichtum alle beschenkt, die ihn darum bitten. ”Denn jeder, der den Namen des Herrn anruft, der wird von ihm gerettet.”

Römer 10, 1-13

JESUS ist der Ausweg aus unserem Schicksal, der Schlüssel zu Gottes Gerechtigkeit, zur Versöhnung mit unserem Schöpfer! 

 

2 Kommentare zu “Die Hölle ist kein Ort”

Liebe Anita

Man erschrickt wirklich, wenn man bedenkt, was es heisst, ohne Gott in die Ewigkeit zu gehen. Wie gut, dass es Hoffnung gibt! Jesus ist kommen, Grund ewiger Freude. Seine Gnade genügt, ich darf mich einfach ihm übergeben. Er erlöste mich und gab mir neues,ewiges Leben. Und er ist dazu noch der beste Herr, den es gibt. Wie traurig ist es, dass so viele Menschen gleichgültig in den Tag hineinleben, ohne an die Ewigkeit zu denken.
Danke, dass du den Mut hattest, diese Gedanken zu veröffentlichen. Gott segne dich!

Dein Mueti.

Liebe Anita,

Mutig und treffend ausgedrückt, möge das Menschen wachrütteln und zur Umkehr bewegen.

Jonas

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