Wer hätte gedacht, dass dem Menschen durchschnittlich zwischen 70–100 Haare pro Tag ausfallen, ohne dass dies eine sichtbare Lichtung des Kopfhaars zur Folge haben muss? Die Nebenwirkungen davon sind jedoch gleichwohl verheerend, wenn auch nicht für die Frisur selbst. Die Reinigung des Stöpsels im Lavabo des Badezimmers ist nämlich ein notwendiges Übel, welches niemand von unserer Familie ohne weiteres erledigen will.

Unser Stöpsel trägt einen genialen  „Anti-Verstopfungs-Kragen“ aus einem kupierten Federball, auf welchem eigentlich mein Vater ein Patent machen lassen  sollte. Das Plastikgerippe mit den feinen Fangärmchen dient dem Auffangen von 5x 70-100 Haaren  pro Tag, von denen nicht wenige beim Kämmen im Lavabo landen. Das Problem unseres „Keiner-will-die-Haare-entfernen-Teams“ ist bloss, dass das mühsam schlüpfrige Prozedere der Stöpsel-Enthaarung so lange hinausgezögert wird, bis dem Haarfänger von den mit Rotze und Schleim behangenen Haaren fast der Kragen platzt… äääh, äxgüsi, aber es ist wirklich ekelhaft!

Nun, viele Menschen haben die Veranlagung eines solchen Haarfängers. Sie schlucken den eigenen täglichen Unrat und obendrein das Ausgespuckte anderer, bis ihr Kropf so voll ist, dass sie wie die Katzen einen schleimigen Haarknäuel ausspucken. Den Kropf zu leeren ist keine schöne Angelegenheit. Aber es könnte noch schlimmer kommen, nämlich, dass uns das Abwasser des Lebens bis zum Hals steht, weil unsere Psyche mit einem Schleimpfropfen verstopft ist. Doch einer hat eine Patentlösung geschaffen, damit es gar nie soweit kommen muss:

Jesus hat sich freiwillig am Kreuz für uns zum „Federball-Kragen“ unserer Seele erniedrigt, an welchem der Schleim und Haarausfall unseres Lebens hing. Er wurde zum Ekel der Welt, damit wir einen leeren Kropf und Frieden im Herzen finden. Der Zugang zu Gott ist durch Ihn frei geworden, und die Quelle der Lebensfreude kann wieder ungehindert durch unsere Seele sprudeln. Wer will da den Unrat des Lebens noch selber schlucken?

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