Oktober 09 011Ich hätte nie gedacht, dass ich mal so leicht aus meinem normalen Alltag ausbrechen könnte. Doch auf dem Bus vor meinem Auto steht es ganz deutlich: „In fünf Minuten nach Schweden? Folgen sie mir!“ Leute, ihr müsst mir glauben – der Bus führte mich direkt ins Freizeitparadies!

Ich muss zugeben, nicht nur auf uns Erwachsene übt IKEA seine Reize aus: Wo anders kann man schon als Familie für eins fünfundneunzig pro Person bei einem reichhaltigen Zmorge frühstücken? Und für wenig Geld kann Frau sich im Schweden-Rausch mit vielen Kleinigkeiten überraschen.

Das vermeintliche Freiheitsparadies Schwedens ist mir aber ungewollt zum Verhängnis geworden, als ich bei einer solchen Schnäppchenjagd die Zeit vergass. Das Mittagessen hätte schon fast auf dem Tisch stehen sollen, und ich befand mich noch mitten im Labyrinth. Man hastet dem Ausgang zu und ignoriert die Pfeile am Boden. Erst als ich zum dritten Mal beim selben Sofa vorbei sprintete, erkannte ich IKEAS „Teufelsküche“. Die vermeintliche Freiheit ging flöten. Ich versuchte in der Hetze ruhig Blut zu bewahren und erinnerte mich wieder an die Pfeile am Boden, die mich schliesslich an die Kasse führten…Da ging mir ein Lichtchen auf, was IKEA bedeutet:

I-n K-nechtschaft E-ines A-bzockers“! ;-)

Aber etwas habe ich von IKEA doch gelernt: Halte dich an die Wegweiser zu deinen Füssen! Sei nicht ein „Abweichler“ und „Abkürzler“! Gott sagt in seinem Wegweiser in Maleachi 3,7:

gute-seiten-037„Ihr missachtet meine Weisungen, sie sind euch gleichgültig. Kehrt um zu mir! Dann werde auch ich mich euch wieder zuwenden! Das verspreche ich, der Herr, der allmächtige Gott.“

Bei Gott gibt es keine Busgesellschaft, die uns in fünf Minuten in den Himmel bringt, noch ist er ein Abzocker. Doch seine Versprechen hält er immer!

1 Kommentar zu “In fünf Minuten nach Schweden”

Liebe Anita, bei uns in Deutschland gibt es noch eine andere Erweiterung des Kürzels, aber bitte nicht persönlich nehmen:
I-dioten K-aufen E-infach A-lles. Dort sind Spezialisten des Werbemanagements am Werk. Die wissen wie man die Käufer fängt und legen feinmaschige Netze aus.
Etwas ähnliches spielt sich in unseren Supermärkten ab. Hat man sich grade an den bestimmten Standort gewöhnt, wo man sich den Reis oder das Müsli immer geholt hat, wird der Standort gewechselt und man irrt suchend durch die Gänge. In manchen Supermarkt gehe ich schon gar nicht freiwillig mehr hinein. Am liebsten habe ich die kleinen und nehme gerne dafür einen Aufpreis von einigen Cent in Kauf.
Danke für Deinen schönen Blog-Eintrag. Du hast eine weitere treue Leserin gewonnen.
Schöne und gesegnete Woche wünsche ich dir von einem trüben, regnerischen Sonntag. Im Süden sollte es schöner sein. Jetzt seid Ihr dran. Bisher hatten wir es schöner. Das ist nur gerecht.
Liebe Grüße von
Margitta

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