Weil du mich rufst,
lasse ich alles liegen
was mich beschwert,
mich beschäftigt,
alles was mich in Atem hält
und erschöpft.

Die Netze -
sie fallen
auf den Boden der Tatsache,
der Realität
des täglichen Kampfes -
die Netze,
an denen ich rumflickte -
gerissene Netze,
weil die Last darin
zu schwer wurde,
nicht mehr dem Gewicht standhielt:

Netze der täglichen Nöte,
die mich umgaben,
Beziehungsnetze,
Netze, die von Kämpfen zeugten,
Kämpfe mit geistigen Elementen -
mit Mächten.

Meine Netze -
ich wollte sie flicken,
zusammenhalten,
immer wieder.
Doch du hast mich gerufen -
heraus gerufen aus dem Alltag,
aus den täglichen Pflichten,
aus meiner Familie
die ich liebe -
weg von allem -
zu DIR.

Und so liess ich alles liegen,
um dir zu folgen,
den Spuren deiner Liebe -
weil du mich riefst.
Und ich finde Erholung,
tiefes Glück in deinen Armen,
Geborgenheit,
Ruhe -
bis es Zeit ist,
erfrischt die NEUEN Netze zu ergreifen,
die DU mir schenkst.

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